bankleer
Karin Kasböck & Christoph Maria Leitner
“Als Künstler*innen des Kapitalozäns sehen wir uns mit neuen Anforderungen an die Kunst konfrontiert. Durch die ökologische Krise verlieren wir die Vertrautheit mit unserer Lebenswelt. Unsere Bilder sind nicht in der Lage, diese komplexen und zeitlich gedehnten Prozesse abzubilden. Diese aufgeblähte Wirklichkeit passt einfach nicht mehr in unsere Köpfe. Unsere Wahrnehmung befindet sich in einer Krise. Wir merken, dass uns das vom Fühlen losgelöste Wissen nicht retten wird. Es reicht nicht, die Krise zu verstehen, sie muss auch in ihrer sinnlichen Dimension erfasst werden. Damit ist der Klimawandel auch ein ästhetisches Problem. Entlang unserer performativen Skulpturen gehen wir der Frage nach, wie Kunst eine Tür zu dem öffnen kann, was uns umgibt, sich ständig verändert, aber nicht zu greifen ist. Dorthin wo die Vorstellungskraft tief in unseren Körpern sitzt.”








